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Lernen Sie mehr über biologischen Gartenbau indem Sie diese Ratschläge annehmen

Jeder kann die Aktivitäten in einem Biogarten genießen. Neulinge können jedoch schnell überfordert sein.Wie kann der Anfänger alles in den Griff bekommen? Einen guten Einstieg bieten die folgenden Ratschläge.

Wenn Sie darüber nachdenken einen Biogarten anzulegen, sollten Sie erwägen einen Teilbereich Ihres Gartens unbebaut zu lassen. Dort kann sich die Natur dann frei entfalten. Insekten und andere Tiere aus diesem Bereich werden Ihnen sehr nützlich sein und die Qualität Ihres Gartens erhöhen.

Wenn Sie drinnen Biopflanzen anbauen möchten, dann sollten Sie überlegen, wie viel Licht ihnen zur Verfügung steht. Es gibt Pflanzen die mit wenig Licht gut auskommen, für alle anderen sollten Sie im Zweifelsfall für künstliches Licht durch UV-Lampen sorgen.

Wenn eine Saat erst gesprossen ist, so braucht Sie nicht mehr so viel Wärme wie zuvor. Wachsende Pflanzen sollten Sie von Wärmequellen entfernen. Sehen Sie sorgfältig nach Ihren Pflanzen um den richtigen Zeitpunkt ab zu passen.

Blumenbeete

Sie sollten etwa 7-8 cm Mulch auf Ihre Beete geben. Das hält Unkraut ab, speichert Feuchtigkeit und gibt den Pflanzen wichtige Nährstoffe. Auch die optische Erscheinung Ihrer Beete wird damit aufgewertet.

Halten Sie stets Plastiktüten bereit, so dass Sie dreckige Schuhe schnell bedecken können und Sie diese nicht ständig an- und ausziehen müssen.

Sie sollten Kiefernnadeln als Mulch niemals unterschätzen. Gerade Pflanzen, die saure Böden bevorzugen profitieren ungeheuer von einer dicken Schicht Kiefermulch. Während die Kiefernadeln verrotten geben Sie Säure an den Boden ab.

Platz ist ein sehr wichtiger Aspekt, der nicht selten unterschätzt wird. Denken Sie, bevor Sie mit dem Pflanzen beginnen, daran, ausreichend Platz einzuplanen. Lassen Sie immer etwas mehr Platz als die Pflanze später voraussichtlich einnehmen wird. Das sichert Sie nicht nur gegen überstarkes Pflanzenwachstum ab, sondern garantiert auch eine optimale Luftzirkulation.

Vermeiden Sie, dass sich die Arbeit in Ihrem Biogarten anstaut. Selbst wenn Sie nicht so viel Zeit für das Gärtnern haben sollten, sollten Sie sich bemühen täglich ein wenig zu tun. Machen Sie das beste aus Ihrer Zeit. Sie können beispielsweise ein wenig Unkraut rupfen, während Sie den Hund hinaus lassen oder bevor Sie ins Auto steigen.

Pflanzenmaterial

Wenn Sie einen Komposthaufen anlegen, sollten Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis von grünen und trockenen Pflanzenteile achten. Mit grünem Pflanzenmaterial meint man verblühte Blumen, Gemüse- und Obstreste, Blätter, Unkraut und Gras. Sägemehl, Papier, Karton, Stroh und Holzstückchen sind Beispiele für trockenes Pflanzenmaterial. Geben Sie niemals Fleisch oder den Kot Ihrer Haustiere auf den Kompost. Diese Materialien können Krankheitserreger hervorbringen, die der normale Zerfall nicht beseitigen kann.

Wenn Sie auf der Suche nach einer natürliche Methode sind um Unkraut zu beseitigen, dann versuchen Sie es doch einfach einmal mit der Sonntagszeitung von letzter Woche. Auch Unkraut kann ohne Sonnenlicht nicht gedeihen, daher wird es von alleine eingehen, wenn Sie es mit einer Lage Zeitungspapier bedecken. Zeitungspapier selbst verrottet sehr gut und eignet sich daher ideal. Um diese Konstruktion etwas ansprechender zu gestalten sollten Sie eine Lage Mulch über das Zeitungspapier geben.

Wenn Sie Pflanzen in Töpfen ziehen, sollten Sie darauf achten, dass die Samen etwa drei mal so tief unter der Erde sind, wie sie groß sind. Aber Vorsicht, einige Pflanzen, wie beispielsweise Petunien, stellen eine Ausnahme zu dieser Regel dar und sollten kaum oder gar nicht von Erde bedeckt sein. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sehen Sie auf die Samenpackung oder, falls diese nicht mehr zur Hand ist, informieren Sie sich im Internet.

Biologischer Anbau

Sie sollten nun von einigen Tipps nicht zu viel erwarten. Noch sind Sie kein professioneller Biogärtner. Dennoch bieten diese Ratschläge eine wichtige Grundlage und wenn Sie erst ein mal angefangen haben Sie umzusetzen werden Sie schon bald einen grünen Daumen bekommen.

Tipps lernen, die Ihnen im Biogarten helfen werden

Sie brauchen Nur die Methoden zu lernen und sie anzuwenden.

Verteilen Sie mindestens 7 cm dick Mulch um Ihre Bäume. Das hilft bei der Umwelterhaltung und hält Feuchtigkeit im Boden, was Ihrer Wasserrechnung gut gut. Mulch kann auch ästhetisch ansprechend sein.

Stellen Sie sicher, dass die Bäume in der Nähe Ihres Hauses stehen, sodass sie Ihnen viel Schatten spenden. Natürlicher Schatten hilft das Haus zu kühlen, was die Stromrechnung Ihrer Klimaanlage senkt.

Tipp: Es gibt eine große Bandbreite an Pflanzen, die Sie in Ihrem Biogarten Pflanzen können. Mulch ist etwas, auf das Sie voraussichtlich sehr oft zurückgreifen werden, insbesondere, wenn Sie Pflanzen ziehen, die Säure lieben.

Der Knoblauch ist ausgewachsen, wenn sich die obere Fläche braun verfärbt.

Ihre neuen Pflanzen profitieren von Gemüseresten, die auf Ihnen verrotten. Sie können diese Abfälle auch auf den Kompost geben, aber heben Sie ein wenig für den direkten Einsatz im Beet auf.

Kiefern bieten einen idealen Mulch. Gerade bei Pflanzen, die saure Böden bevorzugen eignet sich eine dicke Schicht aus Kiefermulch hervorragend. Streuen Sie einfach Kiefernadeln über das entsprechende Beet und während diese verrotten geben sie Säure an den Boden ab, was Ihre Pflanzen freuen wird.

Tipp: Wenn Sie Ihren Garten pflegen, denken Sie darüber nach kleine Gräben zwischen die Pflanzenreihen zu setzen. So kommt das Wasser besser zu den Pflanzen und Sie müssen nicht so oft gießen.

Platz ist ein wichtiger Aspekt im Biogarten und wird nicht selten unterschätzt. Planen Sie Ihren Garten sorgfältig und rechnen Sie den nötigen Platz für eine vernünftige Luftzirkulation mit ein.

Sie können mit ganz alltäglichen Materialien Zelte für den Winter errichten. Stecken Sie Bohnenstangen oder ähnliches in die Ecken Ihrer Beete, legen Sie alte Laken darüber und sichern Sie diese mit Steinen am Boden. Diese einfachen Zelte werden Ihre Pflanzen im Winter schützen.

Wenn Sie Ihren Garten wässern, nutzen Sie einen Tröpfelschlauch. Damit können Sie das Wasser direkt an die Wurzeln bringen und verlieren keine Feuchtigkeit durch Verdunstung. Außerdem ist das weit angenehmer als von Hand zu gießen.

Tipp: Wenn Sie Ihre Bioprodukte verkaufen und als solche Kennzeichnen wollen, sollten Sie sich ein Zertifikat besorgen. Das wird nicht nur Ihre Verkaufszahlen erhöhen, sondern auch das Vertrauen, das Ihre Kunden in Ihre Produkte setzen.

Wollen Sie auf natürliche Weise mit Unkraut fertig werden? Dann nehmen Sie einige Lagen Zeitungspapier und bedecken Sie das Unkraut einfach damit. Auch Unkraut braucht Sonnenlicht um zu gedeihen und wird ohne dieses eingehen. Da Zeitungspapier selbst leicht verrottet, eignet es sich hervorragend für diesen Zweck. Für den ästhetischen Anspruch, streuen Sie noch eine Lage Mulch über das Zeitungspapier.

Versuchen Sie einmal ihre Setzling ein wenig durch zu schütteln. Nehmen Sie ein Stück Pappe oder Ihre Handfläche und tätscheln Sie die Sprösslinge ein bis zwei mal täglich ein wenig. Das mag seltsam klingen, aber Forschungsergebnisse legen nahe, dass es das Wachstum der Pflanzen anregt.

Wenn Sie Kinder haben pflanzen Sie doch Gartenerdbeeren. Es ist für Kinder ein wunderbares Erlebnis Ihre eigenen Beeren zu pflücken und etwas frisches zu naschen. Vielleicht sind die Erdbeeren auch eine Motivation für Ihre Kinder Ihnen im Garten zur Hand zu gehen.

Tipp: Wenn Sie Pflanzen in Töpfe setzen, sollten Sie darauf achten, den Samen drei mal so tief in die Erde zu geben, wie er groß ist. Es gibt aber einige Ausnahmen, die Sie am besten überhaupt nicht bedecken sollten, da Sie Sonnenlicht zum sprießen benötigen.

Sie müssen die richtige Vorgehensweise kennen um Beete anzulegen. Dazu stechen Sie zunächst mit dem Spaten die Beete ab. Anschließend graben Sie den Rasen dort um und bedecken diesen Bereich mit Holzplättchen. Nach ein paar Wochen können Sie bereits mit dem Pflanzen beginnen.

Jede Art von Gartenarbeit gibt der Seele etwas zurück, aber biologischer Anbau ist in dieser Hinsicht besonders erfolgreich.

Versuchen Sie etwa 7-8 cm organisches Material als Mulch für Ihre Bäume und Blumenbeete aufzuschütten. Das hilft der Umwelterhaltung und spart Ihnen Wasser und damit Geld. Darüber hinaus kann es sehr schick aussehen.

Tipp: Die Platzaufteilung ist einer der ersten Aspekte, die bei der Planung eines neuen Gartens berücksichtigt werden muss. Man unterschätzt das leicht und gibt seinen Pflanzen zu wenig Freiraum zum wachsen.

Halten Sie stets Plastiktüten bereit, die Sie über dreckige Gartenschuhe ziehen können.

Wissen Sie genau, wann und wie Sie gießen müssen. Ein Tröpfelschlauch wird Ihnen gute Dienste leisten. Der ideale Zeitpunkt zum gießen ist in den frühen Morgenstunden.

Tipp: Behalten Sie Blätter und geben Sie diese auf Ihren Kompost. Blätter verrotten und schaffen gesunden, reichhaltigen Kompost.

Schaffen Sie Hochbeete indem Sie Steine, Ziegel oder Holz benutzen. Achten Sie bei der Verwendung von Holz darauf, dass es robust gegen Verfall und insbesondere unbehandelt ist. Eine gute Wahl sind beispielsweise Akazie, Zypresse oder Zeder. Um giftige Substanzen von Ihrem Boden und so von Ihren Pflanzen fern zu halten sollten Sie auf behandeltes Holz verzichten, oder, wenn es doch sein muss, dieses mit einer Plastikfolie räumlich von der Erde trennen.

Jeder kann Gärtnern, aber nur diejenigen, die über die richtigen Informationen verfügen, können das meiste aus ihrem Biogarten heraus holen. Denken Sie an diese hilfreichen Tipps, wenn Sie das nächste mal in Ihrem Garten arbeiten.

Seien Sie wählerisch, wenn Sie Pflanzen für Ihren Garten aussuchen. Verschiedene Pflanzenarten benötigen unterschiedliche Böden, klimatische Bedingungen und stellen sonstige Ansprüche. Forschen Sie gründlich nach und wählen Sie die Pflanzen aus, die sich für Ihre Bedingungen und Gegebenheiten am besten eignen.

Ideen, die Sie in Ihrem Biogarten ausprobieren können

Sicher haben Sie schon von Bioprodukten gehört und auch schon welche gekauft. Es ist wichtig zu wissen, welche Produkte biologisch angebaut wurden und welche nicht. Sie sind anders verpackt und kosten gewöhnlich mehr. Lesen Sie weiter um einige praktische Tipps zu erhalten, wie man sich seinen eigenen Biogarten anlegt.

Wenn Sie einen natürlichen und nachhaltigen Garten anlegen, sollten Sie einen Bereich darin unangetastet lassen. Dort kann sich die Tier- und Pflanzenwelt frei entfalten, wovon auch der Rest Ihres Gartens profitieren wird. Insekten bestäuben Ihre Pflanzen und Vögel sorgen für natürlichen Dünger.

Wenn Sie pflanzen im Haus ziehen wollen, dann sollte die Temperatur tagsüber konstant zwischen 18 und 23 Grad liegen. Wollen Sie im Winter nicht so stark heizen, dann können Sie alternativ auch Wärmelampen besorgen.

Achten Sie genau darauf, wie viel Licht Ihre Zimmerpflanzen bekommen. Wenn Ihre Wohnräume nicht ausreichend Licht spenden, dann sollten Sie entweder auf Pflanzen mit geringem Lichtbedarf umsteigen oder aber sich UV-Lampen anschaffen.

Um den Boden für mehrjährige Pflanzen vorzubereiten nehmen Sie einen Spaten und stechen die geplanten Beete zunächst ab. Anschließend graben Sie dort den Rasen um und bestreuen den Bereich mit Holzplättchen. Nach ein paar Wochen können Sie die ersten Pflanzen einsetzen.

Wenn Sie im Garten arbeiten, sollten Sie Ihr Werkzeug an einem geeigneten Ort aufbewahren. Wenn Sie alles an einem Platz lagern, werden Sie nicht erst viel Zeit damit vergeuden Ihr Werkzeug zu suchen. Bereiten Sie vor der Arbeit alles sorgfältig vor und verstauen Sie anschließend wieder alles an seinem Platz. Legen Sie sich vielleicht auch einen Werkzeuggürtel zu oder Arbeiterhosen mit vielen Taschen.

Biogarten

Machen Sie sich den Platz bewusst, den jede Pflanze benötigt. Überlegen Sie sich das noch bevor Sie Ihren Garten anlegen. Viele Leute unterschätzen den nötigen Platz. Ausreichend Platz ist für das physische Wachstum Ihrer Pflanzen ebenso wichtig, wie für eine vernünftige Luftzirkulation im Garten. Behalten Sie das bei der Planung Ihres Gartens im Hinterkopf.

Chronisches Aufschieben führt auch beim Gärtnern zu Problemen. Vermeiden Sie, dass sich unzählige kleine Arbeiten aufstauen und tun Sie lieber täglich ein wenig. Selbst wenn Sie nur wenig Zeit haben, so können Sie ein wenig Unkraut zupfen, wenn Sie mit dem Hund hinaus gehen.

Legen Sie sich einen Komposthaufen mit grünem und trockenem Pflanzenmaterial zu gleichen Teilen an. Unter grünem Pflanzenmaterial versteht man beispielsweise verblühte Blumen, Gras oder auch Obst- und Gemüseabfälle. Mit trockenem Pflanzenmaterial meint man Papierfetzen, Kartonstücke, Sägemehl oder Heu. Werfen Sie niemals Asche, Fleisch, Kohlen oder den Kot fleischfressender Haustiere auf den Kompost.

Einen Biogarten zu pflegen mag nicht die aufregendste Tätigkeit für Sie sein, aber Sie können damit viel Geld sparen und wissen immer, dass Sie nur das beste und gesündeste zu sich nehmen. Also, nutzen Sie die genannten Tipps und beginnen Sie noch heute mit Ihrem eigenen Biogarten.

Gesundes Gärtnern: Wie man einen Biogarten anlegt

Zweifellos sind Sie mit Bioprodukten vertraut, oder wissen zumindest, worum es sich dabei handelt. Es ist normalerweise recht einfach Bioprodukte von konventionell angebauten zu unterscheiden. Sie sind anders verpackt und teurer als andere Produkte. Lesen Sie die Tipps in diesem Artikel und erfahren Sie, wie Sie Ihren eigenen Biogarten anlegen.

Lassen Sie Ihre Kinder mit machen. Es wird den Kleinen Freude bereiten und gemeinsame Gartenarbeit lässt die Familie zusammenwachsen. Pflanzen Sie doch beispielsweise Gartenerdbeeren, von denen Ihre Kinder naschen können und die sie für die Gartenarbeit motivieren.

Lernen Sie effizient zu arbeiten. Verschwenden Sie nicht kostbare Minuten damit Ihr Werkzeug zu suchen. Bereiten Sie alle Werkzeuge vor der Arbeit vor und räumen Sie sie anschließend sorgfältig wieder auf. Sie sollten Ihr Werkzeug immer zur Hand haben. Legen Sie sich dazu einen Werkzeuggürtel zu oder eine Hose mit vielen tiefen Taschen. Alternativ können Sie Ihr Werkzeug auch einfach in einem Eimer mit sich herum tragen.

Wäschekorb

Wenn Sie Ihre Ernte einholen, sollten Sie sich einen alten Wäschekorb bereitstellen. Sammeln Sie Ihre Ernte darin und spülen Sie sie mit dem Gartenschlauch ab. Das Wasser und der Dreck können problemlos abfließen.

Werfen Sie auf Ihren Komposthaufen zu gleichen Teilen grünes und trockenes Pflanzenmaterial. Grün sind beispielsweise verblühte Blumen, Obst- und Gemüsereste und Gras. Trockene Pflanzenteile sind Papier, Pappe oder Sägemehl. Asche, Kohle Fleisch und kranke Pflanzen haben auf dem Kompost nichts verloren.

Wenn Sie Pflanzen in Töpfen ziehen möchten, sollten Sie darauf achten, die Samen etwa drei mal so tief einzusetzen, wie sie groß sind. Es gibt einige Ausnahmen von dieser Faustregel. Petunien beispielsweise sollten kaum oder gar nicht von Erde bedeckt werden, da sie zum sprießen Sonnenlicht brauchen. Wenn Sie sich einmal nicht sicher sind sehen Sie auf der Samenpackung nach oder, falls Sie diese nicht mehr zur Hand haben, schauen Sie im Internet nach.

Abhängig von der Jahreszeit und dem tatsächlichen Klima wird es nötig sein Ihre Bewässerung individuell anzupassen. Die Menge an benötigtem Wasser hängt auch vom Zeitpunkt des Gießens, sowie von der Qualität des Wassers ab. Vermeiden Sie es zu viel zu gießen, denn das kann an den Pflanzen zu Pilzbefall führen.

Ihr Boden wird gesünder und vitaler, wenn Sie ihn mit Mulch bedecken. Aber Mulch gibt Ihrem Boden nicht nur wichtige Nährstoffe, er hilft ihm auch dabei Feuchtigkeit besser zu speichern, Unkraut zurück zu halten und Ihrem Garten ein ordentlicheres Aussehen zu verleihen.

Pflanzen Sie Ihren eigenen Knoblauch an. Sie sollten den Knoblauch in recht feuchten Boden pflanzen und ihn häufig gießen. Setzen Sie die einzelnen Knollen etwa 10 cm entfernt voneinander und etwa 3-5 cm tief in die Erde, mit dem spitzen Ende nach oben. Was dort nun wächst können Sie anstelle von Schnittlauch verwenden. Wenn der obere Teil sich braun verfärbt können Sie den Knoblauch ernten. Legen Sie die Knollen zum trocknen in die Sonne, damit die Haut etwas aushärtet. Aufbewahren sollten Sie den Knoblauch an einem kühlen Ort, entweder gebunden oder lose.

Ihren eigenen Heimgarten anzulegen mag vielleicht nicht die spannendste Beschäftigung für Sie sein, aber Sie werden dabei einiges an Geld sparen und können sich immer sicher sein nur gesunde und frische Lebensmittel zu sich zu nehmen. Mit den Tipps die Sie hier gelernt haben können Sie nun die ersten Schritte in Ihrem eigenen Garten machen.

Pflanzen Sie mit diesen Tipps Ihren eigenen Biogarten

Wenn Sie die Wahl haben, so sind Bioprodukte in fast jeder Hinsicht konventionellen Produkten vorzuziehen. Doch Bioprodukte sind teuer also könnte es für Sie interessant sein sie selbst anzubauen. Die folgenden Ratschläge werden Ihnen dabei helfen Ihren eigenen Biogarten anzulegen.

Sie sollten stets daran denken Ihren Pflanzen genug Freiraum zu lassen. Viele Leute unterschätzen dies und geben Ihren Pflanzen nicht genug Platz zum Wachsen. Aber genug Platz ist nicht nur für das physische Wachstum Ihrer Pflanzen wichtig, sondern auch für die Luftzirkulation in Ihrem Garten. Planen Sie daher sorgfältig die Raumeinteilung in Ihrem Garten – noch bevor Sie den ersten Spatenstich machen.

Um mit einem Garten zu beginnen müssen Sie wissen wie man Beete anlegt. Dazu stechen Sie mit einem Spaten die geplanten Beete ab, graben den Rasen um und bestreuen die Fläche mit Holzplättchen. Nach einigen Wochen können Sie anfangen Ihre ersten Pflanzen zu setzen.

Tipp: Pflanzen sind in gesundem Boden auch selbst gesünder. In gesundem Boden können sie Krankheiten und Insekten besser widerstehen.

Ein alter Wäschekorb ist bei der Ernte sehr praktisch. Sie können Ihre Erträge dort hineinwerfen und sie mit einem Schlauch abspritzen. Das Wasser und der Dreck können durch die Löcher abfließen.

Wollen Sie auf natürliche Weise mit Unkraut fertig werden? Dann nehmen Sie ganz einfach Zeitungspapier. Auch Unkraut braucht Sonnenlicht. Bedecken Sie es einfach mit einer Lage aus Zeitungen und es wird von selbst eingehen. Das beste daran, auch das Zeitungspapier wird schnell verrotten. Um das ganze etwas hübscher zu gestalten sollten Sie die Zeitung mit etwas Mulch bedecken.

Pflanzen Sie Ihre Bäume so, dass sie Ihrem Haus möglichst viel Schatten spenden. Das kühlt Ihr Haus im Sommer ab und senkt die Stromkosten für die Klimaanlage.

Tipp: Verschwenden Sie kein Regenwasser. Sammeln Sie es in Regentonnen um es in Ihrem Garten weiter zu verwenden.

In Ihrem Biogarten sollten Sie einmal folgendes ausprobieren: tätscheln Sie die kleinen Sprösslinge ein bis zwei mal täglich mit einem Stück Karton oder mit der Handfläche. Es mag eigenwillig klingen, aber die Forschung zeigt, dass es hilft.

Wenn Sie Probleme mit Schnecken haben, dann versuchen Sie es mit einer sogenannten Bierfalle. Dazu vergraben Sie ein Glasgefäß bis zum Rand im Erdboden und füllen es fast voll mit Bier. Das lockt die Schnecken an, die in das Glas stürzen und nicht mehr hinaus kommen.

In der Winterzeit sollten Sie Zelte über Ihren Beeten errichten, damit Ihre Pflanzen den Winter überstehen. Dazu stecken Sie einfach lange Stöcke, wie beispielsweise Bohnenstangen in die Ecken der Beete und breiten darüber alte Laken aus. Sichern Sie diese am Boden mit Steinen und Ihr Garten ist für die kalte Jahreszeit gewappnet.

Tipp: Nehmen Sie frisches Wasser und reinigen Sie Ihr Gemüse direkt im Garten. Das verwendete Wasser können Sie gleich wieder zurück in den Garten geben und was für Sie nur Gemüseabfälle sind, sind für Ihre Pflanzen wichtige Nährstoffe.

Pflanzen Sie Knoblauch an. Am besten tun Sie dies im Frühling oder im Herbst. Achten Sie darauf, dass der Boden gut durchnässt ist und pflanzen Sie die einzelnen Knollen 5 cm tief, 10 cm voneinander entfernt und mit dem spitzen Ende nach oben in den Boden. Was nun grün aus dem Boden wächst können Sie anstelle von Schnittlauch verwenden. Verfärbt sich das obere Ende braun, sind die Knollen reif zur Ernte. Lassen Sie sie in der Sonne trocknen, damit die Haut etwas aushärtet und bewahren Sie sie anschließend an einem kühlen Ort, lose oder gebunden.

Besprühen Sie Ihre Pflanzen regelmäßig mit einer Mischung aus sechs Teilen Wasser und einem Teil Milch. Diese Mischung schützt Ihre Pflanzen vor pudrigem Mehltau, der Ihre Pflanzen töten kann. Bewahren Sie die Mischung höchstens 3 Wochen im Kühlschrank auf. Wenn Ihre Pflanzen bereits von Mehltau befallen sind, besprühen Sie sie täglich mit der Mischung um Sie davon zu heilen.

Tipp: Bei Problemen mit Läusen sollten Sie Ihre Pflanzen mit einer Seifenlauge besprühen. Besprühen Sie die gesamte Pflanze mit leicht seifigem Wasser und spülen Sie sie anschließend mit reinem Wasser ab.

Mulch sollten Sie etwa sieben oder mehr Zentimeter dick auf Ihren Pflanzenbeeten und an Ihren Bäumen ausstreuen. Davon profitiert nicht nur die Erde, sondern auch Ihr Geldbeutel, denn Mulch hilft dabei Feuchtigkeit im Boden zu speichern und sorgt dafür, dass Sie weniger gießen müssen.

Kompost ist es etwas sehr nützliches, aber viele Leute wissen nicht so recht, was sie verkompostieren können. Ein Komposthaufen besteht aus einer Mischung aus Gras, Blättern, Holzresten, Stroh, Zweigen und Obst- sowie Gemüseresten, die zu Erde zerfallen sind. Nehmen Sie etwas Kompost anstelle von gekauftem Dünger für Ihre Pflanzen.

Im Zimmer brauchen Pflanzen eine konstante Temperatur von über 18 Grad. Sie brauchen diese Wärme um wachsen zu können. Wenn Sie im Winter nicht so hoch heizen möchten stellen Wärmelampen eine attraktive Alternative dar.

Tipp: Wenn Ihre Saaten erst einmal gesprossen sind, sollten Sie sie von etwaigen Wärmequellen entfernen, sie brauchen die zusätzliche Wärme nun nicht mehr.

Es gibt keinen Grund minderwertige Produkte zu kaufen. Wenden Sie die gelernten Tricks an und beginnen Sie damit, Ihren eigenen Biogarten anzulegen.

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Biogartenbau wie bei den Profis

Die Vorteile eines eigenen Biogartens für Ihre Gesundheit und Ihr Essvergnügen sind unermesslich. Dennoch wird es Sie vorerst einiges an Zeit und Aufwand kosten. Wahrscheinlich fragen Sie sich, womit Sie am besten anfangen.

Wenn Sie ein echter Fan von biologischem, nachhaltigem Anbau sind, dann sollten Sie in Erwägung ziehen, einen Teil Ihres Gartens unbebaut zu lassen um dort natürlicher Flora und Fauna einen Raum zur Entfaltung zu geben. Davon profitiert auch der Rest Ihres Gartens, denn diese Fläche wird nützliche Vögel und Insekten anlocken, die Ihnen unter anderem bei der Bestäubung behilflich sein werden.

Leicht und schnell lässt sich der Boden für einen mehrjährigen Garten vorbereiten. Dazu stechen Sie mit dem Spaten die geplanten Beete ab, graben anschließend die oberste Erdschicht um und bedecken schließlich die künftigen Beete mit einigen Zentimetern Holzplättchen. Wenn diese nach einigen Wochen verrottet sind können Sie mit dem Pflanzen beginnen.

Wenn Ihre Saat erst einmal gesprossen ist, dann benötigt Sie nicht mehr so viel Wärme wie zuvor. Platzieren sie die wachsenden Pflanzen etwas entfernt von der Wärmequelle. Entfernen Sie dazu auch etwaige Plastikabdeckungen, die die jungen Triebe schützen sollten. Überprüfen Sie die Triebe regelmäßig um zu sehen, wann es soweit ist.

Auch wenn es gerade vielen Anfängern entgeht, Freiraum ist auch ein wichtiger Aspekt. Pflanzen brauchen Platz zum wachsen und eine ausreichende Luftzirkulation ist ebenfalls für jede Pflanze unentbehrlich. Wenn Sie sich ausreichend Gedanken über die Platzaufteilung machen werden Sie auch beeindruckendere Ergebnisse erzielen.

Es ist möglich Unkraut auf natürliche Weise zu bekämpfen. Dazu nehmen Sie einfach einige Lagen Zeitungspapier. Auch Unkraut braucht Sonnenlicht. Wenn Sie nun das Unkraut mit Zeitungspapier bedecken wird es von alleine eingehen – ohne die chemische Keule. Zeitungspapier eignet sich deshalb so gut, da es sehr gut verrottet. Um das ganze etwas hübscher aussehen zu lassen bedecken Sie das Zeitungspapier zusätzlich mit etwas Mulch.

Beim Pflanzen in Töpfen sollten Sie darauf achten, die Samen in einer Tiefe einsetzen, die etwa ihrem dreifachen Radius entspricht. Einige Pflanzen, wie beispielsweise Petunien, bilden eine Ausnahme zu dieser Regel und sollten kaum bis gar nicht von Erde bedeckt sein, denn sie brauchen Sonnenlicht zum treiben. Sollten Sie sich bei einer Pflanze nicht sicher sein, sehen sie auf der Samenpackung nach oder schauen Sie im Internet.

Ein etwas untypischer Tipp ist es, Ihre Setzlinge zu „tätscheln“. Nehmen Sie ein Stück Karton oder Ihre Hände und wuscheln Sie die Setzlinge ein bis zwei mal am Tag durch. Es mag etwas seltsam klingen, aber es scheint das Wachstum der Pflanzen anzuregen.

Bei Problemen mit Schnecken empfiehlt sich eine Bierfalle als biologische Alternative. Dazu vergraben Sie ein Glasgefäß mit breiter Öffnung bis zum Rand im Boden und füllen es bis ein paar Zentimeter unter den Rand mit Bier auf. Das Bier lockt die Schnecken an, die dann im Glas gefangen sind.

Versuchen sie mit unbehandelten Steinen, Ziegeln und Holz ein Hochbeet zu errichten. Wenn Sie Holz benutzen gehen Sie sicher, dass es nicht leicht verrottet und unbehandelt ist. Dazu eignen sich am besten Zypresse, Zeder oder Akazie. In einem Gemüsegarten sollten Sie behandeltes Holz meiden, denn die Chemikalien können in den Boden und somit in die Setzlinge sickern. Wenn Sie dennoch behandeltes Holz nehmen wollen, sollten sie eine Plastikfolie zwischen das Holz und die Erde bringen.

Obwohl der Biogartenbau einige Herausforderungen stellt, die mit dem Gebrauch von Chemikalien leicht zu beseitigen wären, so stellt die Ernte von gesunden, unbehandelten Erträgen doch eine ausreichende Entlohnung für die Mühen dar. Denn vom Verzicht auf giftige Chemikalien profitiert sowohl Ihr Körper als auch die Umwelt.

Wie Sie nun erfahren durften erfordert der biologische Anbau Arbeit, Aufwand und Nachforschung um wirklich zu gelingen. Außerdem erfordert ein blühender Biogarten Beharrlichkeit und konstante Pflege. Wenn Sie aber die obigen Ratschläge beherzigen, so sind Sie auf dem besten Weg zum erfolgreichen Biogärtner.

 

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