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Die Geheimnisse eines perfekten Biogartens

 

Der biologische Gartenbau stellt ganz besondere Herausforderungen, die es zu überwinden gilt. Wenn Sie sich entscheiden den natürlichen Weg zu beschreiten, sollten Sie sich mit Dingen wie dem pH-Wert des Bodens und natürlichen Schädlingsbekämpfungsmitteln auskennen. Falls Sie noch ein Neuling sind kann biologischer Anbau ein sehr umfangreiches Unterfangen sein. Um dabei erfolgreich zu sein müssen Sie so viel wie nur möglich über biologische Anbaumethoden lernen. Für wertvolle Hinweise, lesen sie nur weiter.

 

Falls Ihnen das Konzept des biologischen Anbaus gefallen sollte, warum gehen Sie nicht einen Schritt weiter und legen einen Bereich in Ihrem Garten an, in dem sich natürliche Flora und Fauna frei entfalten kann. Die Insekten, Vögel und Pflanzen, die Sie so anlocken, werden Ihnen dabei helfen Ihren Garten gesund und vielfältig zu erhalten. Besonders nützlich sind Insekten, die für die Bestäubung sorgen.

 

Leicht und schnell lässt sich der Boden für einen mehrjährigen Garten vorbereiten. Dazu stechen Sie mit dem Spaten die geplanten Beete ab, graben anschließend die oberste Erdschicht um und bedecken schließlich die künftigen Beete mit einigen Zentimetern Holzplättchen. Wenn diese nach einigen Wochen verrottet sind können Sie mit dem Pflanzen beginnen.

 

Um Ihre Zimmerpflanzen über den Tag hinweg glücklich zu halten sollte der Thermostat auf etwa 18-23 Grad eingestellt sein. Die Temperatur muss konstant und warm gehalten werden, damit Pflanzen wachsen können. Falls es Zeiten gibt, in denen Sie die Temperatur lieber nicht so hoch hätten stellen Wärmelampen eine Alternative dar.

 

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Tipp: Bevor Sie irgendwelche mehrjährigen Pflanzen einsetzen, müssen Sie den Boden vorbereiten. Dazu stechen Sie einfach mit dem Spaten Beete ab, graben die oberste Erdschicht um und bedecken den Bereich mit Holzplättchen, die Sie anschließend einige Wochen verrotten lassen.

 

Wollen Sie auch Unkraut natürlich bekämpfen? Dann nutzen Sie einfach einige Lagen Zeitungspapier. Auch Unkraut kann ohne Sonnenlicht nicht gedeihen. Daher bedecken Sie es einfach mit etwas Zeitungspapier und es wird eingehen. Um das ganze etwas ansprechender zu gestalten können Sie das Zeitungspapier anschließend noch mit Mulch bedecken. Zeitungspapier eignet sich deshalb so gut, da es leicht verrottet.

 

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Direktes Sonnenlicht

 

Nutzen Sie die Zeit in Ihrem Biogarten effizient. Verschwenden Sie keine Zeit darauf Werkzeug zu suchen. Sie sollten Ihr Werkzeug nicht nur an einem bestimmten Ort aufbewahren, sondern es auch nach jeder Benutzung reinigen. Ein Werkzeuggürtel oder Arbeitshosen mit tiefen Taschen können hilfreich sein.

 

Tipp: Lassen Sie kleine Arbeiten nicht liegen, sonst fällt zu viel auf ein mal an. Auch wenn es gelegentlich schwer sein mag sich zu überwinden, sollten Sie möglichst täglich ein bisschen in Ihrem Garten arbeiten.

 

Wenn Sie Pflanzen in Töpfen anbauen, denken Sie daran, dass Sie die Samen etwa drei mal so tief einsetzen sollten, wie sie groß sind. Einige Pflanzen stellen eine Ausnahme dar, beispielsweise Petunien. Diese Pflanzen sollten mit kaum oder gar keiner Erde bedeckt sein. Wenn Sie sich nicht sicher sind, lesen Sie die Hinweise auf der Samenpackung oder recherchieren Sie im Internet.

 

Um auf natürliche Weise einer Schneckenplage Herr zu werden sollten Sie eine Bierfalle ausprobieren. Dazu vergraben Sie ein Glasgefäß bis zum Rand im Boden und füllen es bis knapp unterhalb der Öffnung mit Bier. Das lockt Schnecken an, die in das Glas hineinfallen und von selbst nicht mehr entkommen.

 

Versuchen Sie mit unbehandelten Steinen, Ziegeln oder Holz ein Hochbeet anzulegen. Bei der Verwendung von Holz sollten Sie darauf achten, dass auch dieses unbehandelt ist, denn die Chemikalien können in die Erde und schließlich in Ihr Gemüse sickern. Wenn Sie dennoch behandeltes Holz verwenden wollen, bringen Sie eine Plastikfolie zwischen das Holz und die Erde.

 

Wenn Sie Ihre Erträge verkaufen wollen sollten Sie sich ein Bio-Zertifikat besorgen. Das wird nicht nur Ihre Verkaufszahlen steigern, sondern auch das Vertrauen Ihrer Kunden in Ihre Produkte erhöhen.

 

Tipp: Passen Sie Bewässerung der Jahreszeit und dem Klima an. Die natürlichen Bedingungen, die Art des Bodens und die chemische Zusammensetzung Ihres Wassers bestimmen den tatsächlichen Wasserbedarf mit.

 

Sie sollten nun von einigen Tipps nicht zu viel erwarten. Noch sind Sie kein professioneller Biogärtner. Dennoch bieten diese Ratschläge eine wichtige Grundlage und wenn Sie erst ein mal angefangen haben Sie umzusetzen werden Sie schon bald einen grünen Daumen bekommen.